Es wird ein langer und erlebnisreicher Tag mit Wasserfall, Kalkstein-Steilküste, Finnischem Meerbusen und einem Ausflug nach Narva-Jõesuu, einer besonderen Sauna und einem besonderen Flussbad, einem Leuchtturm mit Ausblick nach Russland, gegrillten Würstchen und einer geheimen, sowjetischen Planstadt!
Die Gruppe hat sich vorgenommen, sich den Weg in ein nahe gelegenes Moor zu bahnen. Dabei bahnt sich wenig überraschend auch das Moor den Weg in unsere Schuhe. Mit nassen Füßen lernen wir ein estnisches Kinderlied und essen Kartoffelsuppe mit Pfifferlingen.
Ein Auto aus Berlin fährt vor und das nächste Großprojekt steht an: Wir nähen eine in die Jahre gekommene Jurte. Einige von uns lernen in der nahe gelegenen Fischaufzuchtstation alles über Störe, Lachse und Muscheln, und eine Sauna kommt am Abend auch noch vorgefahren.
Wir blicken zurück auf eine vielfältige und ereignisreiche Bauhütte im Sommer 2025. Den Fortschritt an der Scheune, die Restauration der Fenster im Haupthaus sowie den Bau des Klohäuschens wollen wir euch hier noch einmal übersichtlich präsentieren. Danke an alle, die das möglich gemacht haben!
Die letzten Tage in Rihula für dieses Jahr kommen schneller als erwartet, das Projekt Klohäuschen wird trotzdem rechtzeitig fertig. Auch die übrigen Baustellen schließen wir ab, räumen auf und machen den Hof bereit für den Winterschlaf. Auch für persönliche Verabschiedungen bleibt noch Zeit. Schlaf gut Rihula, bis nächstes Jahr!
Wir machen in verschiedenen Gruppen einen Ausflug nach Rakvere und einen an die Ostsee. Am Sonntag sind wir bei den Nachbarn zum Grillen eingeladen und unser schon aufgegebener Sprachaustausch kann glücklicherweise doch noch stattfinden.
Wir feiern den Tag der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Estlands, besichtigen eine Fischaufzuchtstation und kommen drinnen und draußen weiter mit den Baustellen voran. Zwar wird die Gruppe kleiner und das Wetter wechselhafter, aber die Motivation ist trotzdem hoch.
Den verregneten Sonntag nach dem Fest verbringen wir nach einem ausgedehnten Brunch gemütlich in der Jurte. Montag und Dienstag geht es dafür umso geschäftiger zu auf dem Hof. Wir erreichen unsere maximale Gruppengröße mit 15 Bauhelfenden und einem spontan angereisten Tagesgast und an allen Ecken und Enden geht es mit den Baustellen voran. In unserer freien Zeit backen wir zusammen Pizza und Zimtschnecken am Stock.
Bevor wir all unsere Aufmerksamkeit in die Vorbereitungen für unser Hoffest am Samstagnachmittag lenken, geht es am Freitag noch auf einigen Baustellen voran. 10 kg Zwiebeln werden zu Suppe, eine Sauna wird angeliefert, der Verein weiht die neue Bühne ein und singt vor gespanntem Publikum auf Deutsch und Estnisch. Zum Schluss gibt es beim Wettkampf um den besten Kartoffelsalat eine knappe Gewinnerin.