Jahresrückblick 2025
Hallo zusammen,
auch in diesem Jahr möchten wir zum Abschluss des Jahres einen Blick auf die Arbeit des letzten Sommers werfen. Wir hatten neben vielen kleineren Baustellen insbesondere drei größere Bauprojekte, die sich über eine längere Zeit erstreckt haben. Darüber hinaus gab es natürlich verschiedene Ausflüge, Kulturveranstaltungen und jede Menge Austausch, lest dazu gerne mehr in den Blogeinträgen von diesem Sommer. Im Folgenden möchten wir euch einen besseren Überblick über den Verlauf des Bühnenbaus in der Scheune, die Restauration der Fenster sowie den Bau des Klohäuschens geben.
Starten wir an der Scheune: Vielleicht erinnert ihr euch, dass wir 2024 eine ganze Menge Erde weggeschaufelt haben, die vom Erdkeller an die Scheune gerutscht war.
Die aufliegende Erde und damit verbundene Feuchtigkeit hat sowohl der Verschalung als auch den tragenden Elementen der Scheune stark zugesetzt.
Wir entfernen also die alte Verschalung, reparieren das Fundament und ersetzen die verrotteten Balken.
Doch wir wollen nicht einfach nur die Scheunenwand wiederherstellen, sondern auch am Ausbau unserer Kulturscheune arbeiten und dafür brauchen wir natürlich eine Bühne! Nach und nach entsteht ein Grundgerüst aus Balken.
Dann noch “schnell” den Boden drauf…
und die Verschalung anbringen.
Dann war es auch schon so weit: Kurz nach der Fertigstellung konnten wir die Bühne während unseres Hoffestes feierlich einweihen. Ein gelungener Auftakt, wir freuen uns auf weitere Veranstaltungen!
Mit dem Abschluss der Arbeiten an der Scheune nimmt die Fensterbaustelle so richtig Fahrt auf. Wir wollen die alten Kastenfenster des Haupthauses wieder fit machen. Dazu nehmen wir zunächst die (teils noch intakten) Glasscheiben heraus, entfernen den alten Kitt sowie die alte Farbe und schleifen die Holzrahmen ab.
Die sauberen Fenster ölen wir anschließend mit Leinöl.
Im nächsten Schritt bereiten wir den Kitt für das Einsetzen der Fensterscheiben vor. Damit er die richtige Konsistenz hat, wird er vor der Nutzung etwas in der Hand geknetet.
Anschließend bereiten wir das Kittbett für die Fensterscheibe vor, setzen sie ein und fixieren sie mit Glasernägeln.
Sobald die Scheibe fest sitzt kann auch von der anderen Seite der Kitt aufgetragen und glattgezogen werden.
Der Kitt muss nun länger trocknen, bevor wir die Fenster streichen können. Daher haben wir sie für den Winter eingelagert und werden sie im nächsten Sommer weiter bearbeiten. Etwa die Hälfte der Fenster sind nach Ende dieser Bauhütte zum Streichen vorbereitet. Diese Arbeit wird uns also noch eine Weile begleiten.
In der zweiten Hälfte der Bauhütte geht es auch mit dem Bau unserer Komposttoilette in großen Schritten voran. Sobald das Material und die Detailplanung vorhanden sind, können wir so richtig beginnen.
Nun wird gleichzeitig das Fundament für das Häuschen vorbereitet und die Balken für das Grundgerüst zurechtgesägt, so dass sie später nur noch ineinander gesteckt werden müssen.
So schreitet anschließend der Aufbau schnell voran …
und schon bald nimmt das Häuschen Form an.
Wir fügen die Verschalung und das Dach hinzu,
dann fehlen nur noch die Türen und die Innenausstattung.
Gut verpackt übersteht es hoffentlich unbeschadet den Winter.
Derzeit liegt der Hof unter leichtem Schnee und wir freuen uns schon darauf, in einigen Jahren auch im Winter dort sein zu können. Bis dahin ist aber noch einiges zu tun, auch wenn in den letzten zwei Jahren schon viel passiert ist. An dieser Stelle möchten wir allen danken, die unser Projekt bis hierhin unterstützt und begleitet haben. Vielen Dank für eure Hilfe, eure Spenden und Leihgaben! Ohne die vielen großen und kleinen Beiträge wäre unsere Arbeit nicht möglich gewesen. Wir wünschen euch allen einen guten Start in das neue Jahr und würden uns freuen, einige von euch im August in Rihula wiederzusehen.
Spendenkonto
Empfänger: estwärts e.V.
IBAN: DE14 8306 5408 0005 4890 24
BIC: GENODEF1SLR